Hanfkleidung, Hanf auf der Haut

Hanfkleidung regional und genial!

 

Hanfkleidung – ökologisch, sozial und transparent!

Hanfkleidung

Hanfkleidung, die aus Wirk- oder Strickware sind, werden regional aus europäischem Hanf auf der schwäbischen Alb produziert (Erstellung des Materials, Ausrüstung der Meterware). Bei der Hanfkleidung aus Webware ist das Garn ebenso aus Europa, die textile Fläche wird in Österreich produziert und der letzte Schritt – die Näherei – geschieht auf der schwäbischen Alb oder im Erzgebirge.

Der Transparenzausweis wurde entwickelt, um den Kunden Einblick in die Herstellungsschritte zu gewährleisten. Er gibt Auskunft über die jeweiligen Produktionsländer der unterschiedlichen Schritte der textilen Kette.

Durch eine persönliche Zusammenarbeit mit den Produzenten und Lieferanten kann eine hohe Transparenz der textilen Kette gewährleistet werden.

Näheres zur Philosophie finden Sie unter folgenden Link

Hanfkleidung, aus Liebe zur Natur!

Hanfstoff

Hanf ist der Repräsentant für Nachhaltigkeit. Die Verwendung des Rohstoffes Hanf zur Herstellung von Textilien erfüllt neben ebenso regionalen anbaubaren Fasern wie Leinen und Brennnessel, die meisten Nachhaltigkeitsaspekte der gesamten textilen Kette. Zudem können aus der Hanfpflanze alle Teile verarbeitet werden. So können durch eine Pflanze alle Grundbedürfnisse des Menschen, wie Ernährung, Wohnen, Kleiden, Medizin abgedeckt werden.

Hanfliebe fungiert als Bekleidungslabel, als Netzwerkplattform und als Qualitätssiegel.

Ich, als Gründerin dieser Vision, bringe die Hanfpflanze mit allen wichtigen Themen, die im gesellschaftskritischen Kontext stehen und die Welt derzeit bewegen, in Verbindung. Bezüglich Boden- und Wasserverschmutzung, Erdölproblematik, Plastiküberflutung sowie das Zurückfinden können mit dieser einen Pflanze rehabilitiert werden. Regionale Verarbeitungskreisläufe können entstehen und autonome Wirtschaftszweige entstehen. Ein direkter Umgang mit naturnahen Produkten ist durch die Verwendung der Hanfpflanze möglich. Auch Themen rund um die Gesundheit, Ernährung, Naturmedizin, ein allgemein nachhaltiger Lebensstil, geschlossene regionale Wertschöpfungsketten uvm. vereinen sich darin.

Meine persönlichen Hauptskills liegen unter anderem im Textilbereich. So habe ich mich diesem angenommen und mir Gedanken darüber gemacht, was es braucht, um ein Textil so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Die Verwendung von Hanf kann all diese Kriterien erfüllen. Dies ist keiner anderen textilen Faser in diesem massiven Umfang möglich. Der Faseranteil bei Hanf liegt bei ca. 30-35%. Zum Vergleich: bei Leinen 20-25% und Brennnessel 15%.

Die meisten textilen Hanffasern werden heutzutage vorwiegend in China unter Verwendung von Chemikalien gewonnen, die meist nicht umweltgerecht entsorgt werden. Dies ruiniert weitestgehend die nachhaltigen Aspekte des wertvollen Rohstoffes sowie die Eigenschaften der Hanffasern und ist nicht Ziel dessen. Außerdem liegt die CO²-Emission der von China gelieferten Fasern sehr hoch. Unter Anbetracht dessen, dass Hanf in europäischen Breitengraden hervorragend wächst, ist die Idee Fasern aus China zu besorgen also hinfällig.

„hanfliebe“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hanffasern zu finden und zu verarbeiten die mechanisch und so „regional“ wie möglich gewonnen werden. Daran forsche ich gemeinsam mit anderen Netzwerkpartnern. Mittelfristiges Ziel ist es, alle Schritte der textilen Kette zur Produktion von Hanfbekleidung in einem geschlossenen Kreislauf mit allen dazugehörigen Maschinen umzusetzen zu können. Angefangen von der Erntetechnik, dem Gewinnen der Fasern, dem Weich- und Verspinnbarmachen der Fasern sowie das Verspinnen an sich. Es ist ein Prozess. Forschung braucht seine Zeit und vor allem auch Geld. Durch die Prohibition nach dem zweiten Weltkrieg ist es nicht einfach an die notwendigen Ressourcen zu kommen. Da die Vision einen kleinen regionalen Kreislauf umfasst, und seit der Maschinenrevolution des 18. Jahrhunderts niemals kleine Textilmaschinenkreisläufe gebaut wurden, müssen wir bei jedem Schritt das Rad neu erfinden. Ein langer Forschungsprozess und Rechercheweg liegt somit vor uns.  Doch es ist jede Sekunde der oft „mühseligen“ Arbeit wert, um der Nutzpflanze Hanf endlich wieder einen Platz in unserer Gesellschaft zurück zu geben. Für das Wohle unser Aller, für das Wohl der nachfolgenden Generationen und für das Wohl der Erde.

Wissenswerte zur Stoffherstellung unter folgenden Link

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